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Über uns

Leitbild und Entwicklungsziele des Schulprogrammes der Hermann-Ehlers-Schule

I  Schule und Lebensraum

Wir stärken die Schulgemeinschaft durch vielfältige

    Aktvitäten und fördern damit ein wachsendes

    Zusammengehörigkeitsgefühl aller am Schulleben

    Beteiligten.

1.1  Führen eines aktiven und vielseitigen Schullebens

1.2  Öffnung der Schule nach außen

1.3  Nutzen des Fachwissens und der Fähigkeiten

externer Kräfte

II  Schule und Erziehung

Wir nehmen Erfahrungen auf, die Kinder aus dem vor-

    schulischen Umfeld mitbringen und fördern die Ent-

    wicklung sozialer Kompetenzen und des Wertebe-

wusstseins.

2.1  Zusammenarbeit aller beteilgten Gruppen in

gegenseitiger Wertschätzung

2.2  Identifikation mit der Schule

2.3 Annahme und Förderung eines jeden Kindes

in seiner Persönlichkeit

2.4  Sensibilisierung für Menschheitsfragen, Unter-

stützung bei der Suche nach Antworten und

Anregungen zum konkreten Handeln

III  Schule und Unterricht

Wir praktizieren einen handlungsorientierten und

    Kompetenzen erzeugenden Unterricht, der zu     

    einem größtmöglichen Lernerfolg für alle           

    Schülerinnen und Schüler führt.

3.1  Selbstständiges und eigenverantwortliches

Arbeiten

3.2  Ganzheitlicher, handlungsorientierter Unter-

richt

3.3 Berücksichtigung der individuellen Lernaus-

gangslage

3.4  Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität

Rituale

Viele Rituale im Jahresrhythmus prägen unser Schulleben und tragen zu einem angenehmen Schulklima bei:

  • Einschulungsfeier: Die SchülerInnen der ehemaligen 1. Klassen gestalten  die Feier. Sie begrüßen die künftigen ErstklässerInnen mit kleinen Rollenspielen und musikalischen Beiträgen. Bevor an diesem Tag „die erste Unterrichtsstunde“ beginnt, durchschreiten die neuen SchülerInnen ein von den Eltern geschmücktes Tor, das symbolisch den Einstieg in das neue Schulleben darstellt. Die Beköstigung der Gäste liegt in den Händen der Eltern. Die Organisation dieser Einschulungsfeier wird dann „als Staffel“ an die „nächste Generation“ weitergegeben.
  • Autorenlesungen: Im Herbst zur Zeit der Kinderbuchmesse „Kibum“, die alle Klassen unserer Schule besuchen, vermitteln wir den jeweils 3. Klassen eine Autorenlesung.
  • Weihnachtsmärchen: Sofern uns das Theaterstück zusagt, geht unsere Schule im Dezember (zu Fuß) in das Oldenburger Staatstheater und besucht das traditionelle „Weihnachtsmärchen“.
  • Soziale Aktionen: Sie begleiten die Vorweihnachtszeit. Zum einen unterstützen wir regelmäßig die Oldenburger Tafel. Unser Schülerrat überbringt die gespendeten Sachen. Zum anderen setzen wir uns für überregionale Aktionen ein, wie z.B. in jüngster Zeit für die „Rumänienhilfe“ oder für  Projekte in „Sierra Leone“.
  • Vorweihnachtszeit: Alle Klassen versammeln sich jeweils am Montagmorgen nach den Sonntagen im Advent in der Aula vor einem riesigen geschmückten Weihnachtsbaum zum gemeinsamen Adventssingen. Die abschließende Weihnachtsfeier am letzten Schultag wird von einem „kleinen Elternorchester“ ( neue Mitglieder sind stets willkommen) begleitet.  
  • Eislaufzeit: Im Januar machen sich die 3. und 4. Klassen auf den Weg nach Bremen zum Schlittschuhlaufen, gesponsert durch unseren Förderverein.
  • Schulfeste: Im Mai findet im Wechsel unser Schulfest als „Spielfest“ bzw. als „Pflanzenbasar“ statt. Das Fest beginnt mit dem Auftritt des Schulchores, einem gemeinsamen Singen von Frühlingsliedern und dem Schullied „Unsere Schule hat keine Segel“. Oft präsentiert die Einrad-AG ihre Kunststücke. Stets werden wir bei der Durchführung unserer Schulfeste von den Eltern tatkräftig unterstützt. Der Erlös des Festes geht an den Förderverein.
  • Brunnenlauf/Turniere/Wettbewerbe: Unsere Schule nimmt stets am Everstener Brunnenlauf teil. Oft konnten wir bereits den „Pokal für die Schule mit den meisten Läuferinnen und Läufern“ gewinnen. Regelmäßig besuchen  unsere Mädchen und Jungen Fußball- und Basketballturniere. Großes Interesse finden auch die Mathematikwettbewerbe „Mathe-Olympiade“ und „Mathe-Känguru“. Auch hierbei erzielten einige Schülerinnen und Schüler beachtliche Erfolge.
  • Klassenübergreifender „Stammtisch“: Zum Abschluss des Schuljahres veranstalten alle Klassen einen kurzen Elternabend von 20.00 bis 20.30 Uhr. Gleichzeitig werden die Eltern der künftigen 1. Klassen  während dieser Zeit zu einem Informationsabend eingeladen. Anschließend öffnen sich die Klassentüren und alle kommen bei „Sekt und Selters“ und Fingerfood zu einem gemütlichen Ausklang in der Aula zusammen. So lernt man sich besser kennen.
  • Verabschiedung der 4. Klassen: Am letzten Schultag gestalten die Schülerinnen und Schüler die Feier zur Verabschiedung der 4. Klassen. Alle bereiten dazu kleine Beiträge vor. Die Theater AG führt ihr Stück auf.  Regelmäßig fließen auf dieser Feier Tränen, denn der Abschied fällt vielen nach vier Grundschuljahren schwer. Aber schnell sind die Tränen getrocknet, wenn zum Schluss gemeinsam das traditionelle Lied “ Wir machen Ferien und haben eine wohlverdiente Pause“ angestimmt wird.
  • …. und dann beginnt alles wieder von vorn….

Absprachen

Nicht nur Rituale, sondern auch auch das Einhalten von Absprachen sind Voraussetzungen für ein angenehmes Schulklima:

  • Absentismus (Schulversäumnisse): Bei Krankheit haben die Erziehungsberechtigten grundsätzlich sofort telefonisch oder schriftlich (auch per E-mail) die Schule zu informieren. Wurde im Fall des Fehlens ein Kind lediglich mündlich entschuldigt, ist dennoch eine schriftliche Entschuldigung abzugeben. Liegt nach drei Tagen noch keine mündliche oder schriftliche Entschuldigung vor, informiert die Klassenleitung die Schulleitung und es werden Nachforschungen angestellt. Eine ärztliche Bescheinigung ist nur erforderlich, wenn ein begründeter Verdacht auf eine Schulpflichtverletzung vorliegt. Die Entscheidung trifft die Schulleitung.
  • Beurlaubung: Eine Beurlaubung von Kindern bedarf eines rechtzeitigen, begründeten Antrags seitens der Erziehungsberechtigten. Der Antrag und evtl. die Genehmigung werden der Schülerakte beigefügt. Über Beurlaubungen bis zu drei Schultagen im lfd. Schulbetrieb befindet die Klassenlehrkraft. Darüber hinaus und in Verbindung mit Ferienbeginn oder -ende entscheidet die Schulleitung.
  • Parken im Schulbereich: Das Parken im Wendebereich (Feststraße) und auf dem Lehrerparkplatz ist nicht erlaubt. Kinder dürfen nicht den Lehrerparkplatz überqueren, da sie dort beim Einparken leicht übersehen werden können.
  • Der Weg in die Schule: Wir bitten alle Eltern die Kinder nur bis zum Schulhof zu begleiten und dort auch nach Schulende zu warten. Die Kinder können selbstständig das Schulgebäude betreten bzw. verlassen. Dies ist für die weitere Entwicklung  der Kinder von großer Bedeutung, denn hier beginnt ihr „eigener Arbeitsbereich“. Dadurch werden das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt. Bei wichtigen morgendlichen Anliegen können Eltern natürlich in die Schule kommen. Es sollte aber bedacht werden, dass Lehrkräfte in der Regel vor dem Unterricht keine Zeit zu einem Gespräch haben, da sich Unterrichtsverpflichtungen anschließen.  
  • Einrad fahren: Es freut uns alle zu sehen, mit welch einer Geschicklichkeit und Begeisterung viele Kinder unserer Schule Einrad fahren. Bisher sind Stürze mit den Einrädern glimpflich verlaufen. Damit dies weiterhin so bleibt, sollten Kinder beim Fahren mit dem Einrad einen Kopfschutz (Helm) tragen. Zum Schutz der Hände, Ellenbogen und Knie sind Schutzkleidungen anzulegen. Für diese Schutzbestimmungen haben die Eltern Sorge zu tragen. Alle Unfälle auf dem Schulgelände sind grundsätzlich durch den GUV (Gemeinde-Unfallversicherungsverband) versichert.  
  • Schulordnung: Unsere Schule ist ein Ort, an dem viele unterschiedliche Kinder und Erwachsene fast täglich viel Zeit miteinander verbringen. Damit sich alle wohl fühlen und in Ruhe erfolgreich lernen können, muss sich jeder an Regeln des Zusammenlebens halten:
    1. Ich möchte mich in der Schule wohl fühlen und freundlich behandelt werden. Also verhalte ich mich auch freundlich und rücksichtsvoll anderen gegenüber.
    2. Ich möchte ungestört lernen. Also komme ich auch pünktlich zum Unterricht und mache im Klassenraum, auf den Fluren und in der Pausenhalle keinen Lärm.
    3. Ich möchte, dass mein Eigentum geachtet wird. Also schütze ich auch fremdes Eigentum, z.B. die geliehenen Schulbücher, Spielsachen, die Kleidung und die Schuhe meiner Mitschülerinnen und Mitschüler. Ich halte Ordnung an der Garderobe und im Klassenraum.
    4. Auf dem Schulhof schieben alle das Fahrrad. Meine Eltern und ich benutzen nicht den Weg über den Lehrerparkplatz. Das Betreten und Überqueren des Lehrerparkplatzes ist verboten.
    5. Während der Schulzeit verlasse ich nicht das Schulgebäude.
    6. Ich möchte saubere Toiletten vorfinden. Also sorge ich dafür, dass die Toiletten und Waschbecken sauber bleiben. Ich möchte auf der Toilette nicht von anderen gestört werden.
    7. Ich helfe an der Schule Müll zu vermeiden und Wasser, Strom und Heizungskosten zu sparen. Also gehe ich z.B. sorgfältig und sparsam mit Papier um, lasse den Wasserhahn nicht unnötig laufen, lasse das Licht nicht unnötig brennen und sorge dafür, dass Fenster und Außentüren bei Kälte nicht göffnet bleiben.
    8. Ich möchte in Ruhe und ohne Angst in den Pausen spielen. Also ärgere, störe und gefährde auch ich keine Mitschülerinnen  und Mitschüler und mache auch anderen auf den Spielgeräten Platz.
    9. Ich darf niemanden verletzen, auch nicht mit Worten. Ich bringe keine Gegenstände mit, die andere gefährden können. Wenn ich Hilfe benötige, wende ich mich sofort an einen Erwachsenen.  

Habe ich mich nicht an die Schulordnung gehalten, muss ich mein Verhalten überdenken. Wenn ich mich nicht an die Regeln halte, hat das für mich Folgen, z.B.:

  • Spiel- oder Pausenverbot; Wiedergutmachung wie Schulhof- oder Toilettendienst
  • habe ich Menschen verletzt oder beleidigt, muss ich mich mit Worten oder einem Brief entschuldigen
  • Dinge, die ich weggenommen oder zerstört habe, muss ich ersetzen
  • im Klassenbuch wird aufgeschrieben, welche Regeln ich übertreten habe, das hat auch Folgen für mein Zeugnis
  • wenn ich etwas Schlimmes gemacht habe, kann auch sein, dass meine Eltern angerufen werden, mich abholen müssen und ich auch einige Tage zu Hause bleiben muss  

Diese Regeln sind an unserer Schule so wichtig, dass ich sie mit meinen Eltern zusammen bespreche und gemeinsam unterschreibe. Damit zeigen meine Eltern, dass sie die Regeln für mich anerkennen und auch sie wünschen, dass ich mich daran halte.

Schulausfall bei extremer Witterung

Extreme Witterungsverhältnisse (wie z.B. Straßenglätte, Schneeverwehungen, Sturm, Gewitter ) können zur Folge haben, dass Schülerinnen und Schüler die Schule nicht erreichen können, weil die Zurücklegung des Schulweges eine unzumutbare Gefährdung darstellen würde. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler hat oberste Priorität.

Achten Sie bitte an solchen Tagen extremer Wetterlage auf die aktuellen Rundfunkdurchsagen bzw. auf die Internetseite der Stadt Oldenburg, ob alle Schülerinnen und Schüler erst zur 3. Stunde ( neu!! ) in der Schule erscheinen müssen. Erfolgt eindeutig die Meldung eines Unterrichtsausfalles an allgemein bildenden Schulen der Stadt Oldenburg, lassen Sie Ihr Kind bitte möglichst bis zur 3. Stunde zu Hause.

Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern, die eine unzumutbare Gefährdung auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, können ihre Kinder auch dann den gesamten Vormittag zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen, wenn kein Unterrichtsausfall angeordnet wurde.

Bei verspätetem Schulbeginn findet vor der 3. Stunde kein Unterricht statt, aber die Schulen sind natürlich dennoch geöffnet und gewährleisten eine Betreuung der anwesenden Schülerinnen und Schüler.

Pausenaktivitäten

Viele Kinder haben Probleme mit ihrer Grob- und Feinmotorik. Bewegungsangebote sind im häuslichen Umfeld nicht ausreichend vorhanden bzw. werden nicht angenommen. Durch vielfältige Pausenangebote versuchen wir dieser Entwicklung entgegen zu wirken.

Der Schulhof der HES wurde in den letzten Jahren durch neue Spielmöglichkeiten ergänzt. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Lehrkräften und Eltern plante und der Förderverein stellte überwiegend die finanziellen Mittel zur Verfügung.

Der Schulhof bietet unterschiedliche Möglichkeiten zur aktiven Pausengestaltung:

  • Kontaktschaukeln
  • Baumstämme zum Balancieren
  • Eine Rutsche
  • Wetterfeste Tischtennisplatten
  • Basketballkörbe
  • Ein Bolzplatz
  • Spielhäuschen

Diverse Spielsachen, Bälle und Seile können mit nach draußen genommen werden. Eine beliebte Pausenbeschäftigung ist das Einrad fahren. 30 durch den Förderverein angeschaffte Einräder stehen den Kindern zur Verfügung. Auf dem Schulhof erfolgen die ersten Fahrversuche.

Nach einer vorgeschriebenen Einteilung dürfen die SchülerInnen der 2. bis 4.  Klassen in den großen Pausen in der Aula der Schule Tischtennis und Tischfußball spielen.

Sportveranstaltungen

Unsere Schulmannschaften der Mädchen und Jungen  nehmen regelmäßig an den städtischen Fußball- und Basketballturnieren teil und haben oft obere Platzierungen erreicht. Eine im Rahmen der außerschulischen AG stattfindende Schach AG  stellt Teilnehmer für die Schachturniere, bei denen unsere Schule in der Vergangenheit ebenfalls erfolgreich abgeschnitten hat.

Regelmäßig fahren unsere 3. und 4. Klassen im Januar zum Schlittschuh laufen nach Bremen.

Im Sommer bei schönem Wetter ist stets ein Besuch der gesamten Schule im  Olantisbad eingeplant.

Die HES nimmt regelmäßig mit großem Erfolg am Everstener Brunnenlauf teil. Zahlreiche Platzierungen in den Einzelbereichen sind zu verzeichnen. Der  Wanderpokal für die Schule mit den meisten Läuferinnen und Läufern konnte nun bereits zum dritten Mal gewonnen werden. Viele Eltern sowie die Sportlehrkräfte treffen sich im Frühjahr mit den Schülerinnen und Schülern donnerstags um 18.00 Uhr regelmäßig zum Lauftraining im Everstener Holz.

Bemerkenswert ist auch, dass im Rahmen der außerschulischen AGs über 100 Jungen und Mädchen das Fußballtraining  bei Nico (TuS Eversten)) gebucht haben.

Umwelt

In unserer Schule  wird das Regenwasser aufgefangen und für die Toilettenspülung verwendet.

Auf den Dachflächen wurde im Sommer 2007 eine Photovoltaikanlage installiert. Generalunternehmer ist die Firma IFE aus Oldenburg. Leistungen und Ertrag lassen sich auf einem Display unten in der Pausenhalle ablesen.

Um den Energieverbrauch an unserer Schule drosseln zu können, beteiligt sich unsere Schule an dem Energiesparprojekt  „Abgedreht“. Energiewächter achten auf den sparsamen Umgang mit Wasser, dass das Licht nicht unnötig  brennt und die Türen und Fenster während der kalten Jahreszeit nicht unnötig lang geöffnet bleiben.

Wir nahmen an Umweltprojekten des Naturschutzbundes, wie z.B. „Gartenvogelinventur auf dem Schulhof und im Schulgarten“  teil. Bei dem Wettbewerb „Schüler und Familien erkennen Vogelarten an Nistkästen“ belegten die 2. Klassen einen 2. Platz.

Stiller Pausengarten

Unser Schulgarten wurde in den letzten Jahren ökologisch umgestaltet. Neben einem Insektenhotel, gesponsert durch Mittel der Lottostiftung, konnte mit Unterstützung des Nabu eine InsektenmauerGarten neu bepflanzt errichtet werden. Innerhalb eines Projektes unter Mitarbeit von Eltern wurde eine Kräuterspirale angelegt. Weiden wuchsen heran, sodass daraus ein Tippi geformt werden konnte. Rückzugsnischen sind hinter kleinen Hecken entstanden. Im Frühjahr wurde mit Unterstützung von Eltern und Kindern der Garten neu bepflanzt.

Der Schulgarten bietet eine alternative Pause für die Kinder, die nicht toben wollen,  sondern das Bedürfnis nach Ruhe haben und auf Spurensuche gehen möchten.

Gesundheit

Gemeinsames Frühstück

Innnerhalb der Rhythmisierung des Schulvormittags ist eine feste gemeinsame Frühstückszeit vor der 1. großen Pause fest verankert. Oft wird den Kindern während dieser Zeit aus Kinderbüchern vorgelesen.

Projekt „Klasse 2000“

Die großen Gefahren für die Gesundheit unserer Schulkinder gehen heute von einem Lebensstil  wie z.B. mangelnde Bewegung, unausgewogene Ernährung, Gebrauch von Tabak oder anderen Drogen aus.

Angesichts alarmierender Befunde bereits bei Kindern und Jugendlichen sind daher Gesundheitsförderung und Prävention dringend notwendig und eine Pflicht für unsere Schulen. Deshalb nehmen unsere Klassen an dem Projekt „Klasse 2000“ teil,  in dem es um Gesundheitsförderung , Gewalt- und Suchtvorbeugung in der Grundschule geht. Inwieweit noch weitere Klassen unserer Schule an diesem Projekt teilnehmen können, hängt davon ab, wie viele Sponsoren bereit sind, dieses Projekt zu unterstützen.  Im Sommer hat ein Sponsorenlauf statt gefunden. Die daraus gewonnen Einnahmen haben zunächst eine weitere Finanzierung des Projektes gesichert.

Förder- und Forderplanung (bei vorhandenen Ressourcen)

Lernausgangslage

Um den Schulanfängern ein ihnen angemessenes, differenziertes Unterrichtsangebot machen zu können, das ihren individuellen Lernvoraussetzungen entspricht, wird zum Ende des letzten Kindergartenjahres und zu Beginn der ersten Schulwochen die Lernausgangslage überprüft. Während im Kindergarten durch die Erzieherinnen

  • allgemeine Beobachtungen zum Kind
  • soziale und emotionale Kompetenzen
  • Verhalten in Lernsituationen
  • Beobachtungen zur Wahrnehmung, Motorik
  • der kognitive Bereich (Mathematisches Verständnis, Sprache, alltagspraktische Kenntnisse)

beschrieben werden, diagnostiziert die Grundschule bei den Kindern:

  • Körperwahrnehmung und Gleichgewicht
  • taktile, visuelle und akustische Wahrnehmung
  • Auge-, Handkoordination
  • Grob- und Feinmotorik
  • Sprache
  • Mengeninvarianz
  • logisches Denken und Anweisungsverständnis

Für den Unterricht erwächst aus den Resultaten ein individuelles Förder- und Forderkonzept.

Förder- und Forderband

Förder- und Forderbänder sind eine Form der Differenzierung mit dem Ziel:

  • Defizite auszugleichen
  • Grundqualifikationen (Basiswissen) zu vertiefen und
  • Begabungen zu stärken.

Ausgehend von den Ergebnissen der Überprüfung der Lernausgangslage bzw. durch Beobachtungen im Unterricht sowie Lernstandserhebungen wird von den Lehrkräften ein Förder-  und Forderbedarf in den verschiedenen Bereichen der Wahrnehmung, des Lesens und Schreibens sowie in den Fächern Mathematik und Deutsch festgestellt.

Auf der Basis dieser Daten werden Förder- und Forderangebote festgelegt  und die Schüler und Schülerinnen den verschiedenen Angebotsgruppen zugewiesen. In regelmäßigen Abständen wird auf Pädagogischen Dienstbesprechungen festgelegt, ob die Zuweisung der einzelnen Schüler und Schülerinnen noch bedarfsgerecht ist. Gegebenfalls werden die Zuweisungen entsprechend der Lernentwicklung geändert.

Das Förder/Forderband begleitet so unterstützend das individuelle Fordern und Fördern in den einzelnen Klassenstufen.

Sofern die personellen Ressourcen zur Verfügung stehen, bieten wir für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler einen Forderunterricht im Fach Mathematik an.

Schülerinnen und Schüler mit Teilleistungsdefiziten erhalten  Sprachförderunterricht sowie eine Förderung im Rechtschreiben und in der visuellen Wahrnehmung.

Zuzeit findet an drei Tagen/Woche eine Hausaufgabenhilfe statt.

Individuelles Lernen

Im Unterricht ergeben sich stets Freiräume, in denen sich die Lehrkräfte den einzelnen Schülerinnen und Schülern zuwenden können. Jede Lehrkraft entscheidet im Rahmen der pädagogischen Freiheit, welche Unterrichtsform – wie z.B. Frei-, Tagesplan -, Wochenplan-, Werkstattarbeit –  und welches Konzept sie vertreten kann. Grundsätzlich erfolgt hierbei die Orientierung an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, deren Selbstständigkeit und Selbstvertrauen durch die Individualisierung des Unterrichts gefördert werden.

Team-Teaching

Eine weitere erfolgreiche Maßnahme ist das Fördern und Fordern in Form der Doppelbesetzung, sofern dies aufgrund der personellen Ressourcen möglich ist. Der Vorteil liegt darin, dass die Gruppe der zu fördernden und fordernden Kinder den Lernbedingungen entsprechend immer wieder nach kurzen Absprachen anders zusammengestellt werden kann. Es erfolgt in hohem Maße eine individuelle Betreuung. Auch leistungsstarke Kinder können bei höherem Leistungsniveau gefordert und spontan in Arbeitsecken und Gruppenräumen zusammengefasst werden.

RIKO-Förderstunden

Die HES gehört seit dem Schuljahr 2009/10 dem Verbund „RIKO“ (Regionales Integrationskonzept Oldenburg) an. Unserer Schule stehen in diesem Schuljahr 16 Förderstunden pro Woche zur Verfügung. Bei diesem Konzept geht es um die gemeinsame Beschulung aller Grundschulkinder. Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollen nach Möglichkeit in der Grundschule verbleiben und zieldifferent, also nach den Kerncurricula der „Förderschule Lernen“, in der Regelschule unterrichtet werden. An der HES  werden die RIKO-Förderstunden bei SchülerInnen mit einem festgestellten Förderbedarf als auch überwiegend zur präventiven Förderung eingesetzt, wenn ein begründeter umfassender Förderbedarf festgestellt wurde.  Gefördert wird in den Bereichen Deutsch und Mathematik.